Wintercamp Dänemark 2006

Am Freitag dem 27 Januar starteten die Flumser Karatekas Marco Camuso und Patrik Fischli zu einem Abenteuer nach Dänemark. Es handelt sich um das Kyokushin Wintercamp 2006. Mit von der Partie Sensei Michael Thompson 4. Dan, Shihan Jan Bülow 5. Dan, Sensei Erik Sigvaldason 4. Dan, Sensei Jesper Trier 4. Dan, Sensei Mads Friis 4. Dan, Sensei Julian Leander 3. Dan, Sensei Luc Vadercraen 3. Dan und Sensei Kim Schumacher 3. Dan.

Die erste Staffel war mit dem Zug von Sargans nach Zürich Flughafen und von dort aus mit dem Flugzeug nach Kopenhagen. Auf dem Flughafen hatten wir etwa anderthalb Stunden Aufenthaltszeit. Also gingen wir ein bisschen shoppen und besuchten die Besucherterrasse. Der Flug zweistündige Flug war sehr angenehm und aufregend. In Kopenhagen angekommen mussten wir erst eine Zugverbindung nach Kalundborg suchen, da der Ort eineinhalb Stunden Zugfahrt entfernt war. Zum Glück ist ja Marco Lehrer und konnte sich immer gut Verständigen. Da wir beim Fahrplan nicht so recht nachgekommen sind, fragten wir einen Beifahrer und als dieser unsere Antwort auf Schweizerdeutsch zurück gab, staunten wir nicht schlecht. Er war Lehrer und wohnte irgendwo in der nähe von Kopenhagen.

Nach der langen Zugfahrt endlich angekommen, mussten wir nur noch die Heerberge finden. Nach vielen Anfragungen nach dem Weg haben wir es dann um halb sieben geschafft. Am Ziel angekommen !! Lange Zeit zum Zimmerbeziehen und ausruhen blieb nicht, denn um halb neun war schon das erste Training auf dem Sportplatz draussen. Mit dabei waren die Lichtensteiner vom Karate Clup Balzers und natürlich die Leute aus den Clubs aus Belgien, Dänemardk und Lettland.

Über die Info eines letztjährigen Besucher vom Wintercamp, dass sie uns in der Nacht wecken kommen, waren wir ein bisschen vorgewarnt. Und tatsächlich kamen sie um ein Uhr in unsere Gemächer und dann tönte es ,“In Fünf Minuten steht ihr draussen in euren Gi`s und in eurer Reihe. Sie liessen uns fünfviertel Stunden draussen bei minus zehn Grad Posten suchen. Zugunsten von den Nichtleitenden des Wintercamps fiel das Morgentraining dann aus.

Der Samstag beinhaltete die meisten Trainings. Am Morgen gab es ein gemischtes Training von zwei Stunden mit Kampf und Kata. Am Nachmittag trainierten wir von halb drei bis um halb sieben. Zuerst ein Aufwärmtraining auf dem Sportplatz, dann ein zwei Stundentraining in der Halle unter der Leitung von Sensei Michael Thompson. Das Training beinhaltete viele Kombinationen und Kampftechniken. Der Rest des Trainings verbrachten wir im Hallenbad. Da wir ja über 100 Teilnehmer waren, hatten wir kaum Platz in dem kleinen Tümpel. Nach den Trainings gingen wir in die Heerberge zurück um ausgibig was zu essen. Es gab immer sehr viel Gemüse und Früchte. Aber auch Teigwaren, Reis und Fleisch waren auf dem Büfette aufgetischt.

Der Samstagabend war der gemütlichste. Wir sassen alle in der Mensa der Heerberge und mussten vor den ganzen Leuten unter der Leitung unseres Sempais ein Witz oder sonst ein Spiel vortragen.

Das Sonntagmorgentraining war zweigeteilt. Der erste Teil war streng und der zweite entspannend. Unter dem strengen Teil verstand der Trainer zuerst aufwärmen und der strenge Teil. 1000 Mawashi Geri Chudan!!! Ganz schön hart, wenn man 20 Minuten lang diesen Fussschlag ausüben muss. Der entspannende Teil war Qi Gong unter der Leitung von Sensei Erik Sigvaldason.

Nach dem Zmorgen war noch ein Training angesagt. Es beinhaltete viel Kampfübungen und Kampf selber. Nach diesem Training durften wir noch oben ohne auf dem Sportplatz trainieren und auf dem Boden herum rollen. Da wir denn letzten Zug noch erwischen mussten, der nach Kopenhagen fuhr, haben wir unser Gepäck schon nach dem Zmorgen gepackt. Die Rückreise verlief sehr ähnlich wie die Hinreise. Zuhause in Flums um etwa 00.30 war mein einziges Ziel noch ins Bett zu gehen und schön auszuschlafen. Das gleiche Ziel hatte warscheinlich Marco, der am Morgen noch die KV-Prüfungen abnehmen musste. Zum Glück hatte ich am Montag Frei!!

Gruppenfoto Flums


Foto Mogsu



 
Ist das Ringen?




Text:   Patrik Fischli
Foto:   unbekannt