Sommerlager 2005 Dallenwil



Am Samstagmorgen traf sich die Flumser Delegation, bestehend aus Anita Kurath, Marco Camuso, Patrick Fischli, Giuseppe Del Veccio und Thomas Zanettin, am Bahnhofplatz in Flums, um sich gemeinsam auf den Weg in das berühmt-berüchtigte Sommerlager des Schweizerischen Kyokushinkay Karate Verbandes zu machen.

Wie immer, waren wir Flumser wieder mal die Ersten. Empfangen wurden wir vom Shihan Peter von Rotz und dem Verbandskassier Sempai Santos Belsué. So gegen zehn Uhr, nachdem organisatorisch alles bereitgestellt war und wir unsere Pässe abgegeben hatten, durften wir die sehnlichst erwartete Truppenunterkunft - sprich Zivilschutzanlage - beziehen.

Man merkte sofort, wer schon Militärdienst geleistet hatte und somit ein "richtiger Mann" geworden ist und wer noch ein Weichei war. Machten doch einige weibliche und männliche Karatekas ihrem Unmut gegenüber einer solchen High-Tech-Unterkunft akustisch Luft. Den richtigen Männern aber schlug, nachdem sie den ersten Lungenzug der speziellen Bunkerluft eingezogen hatten, das Herz höher.

Das beziehen der Unterkunft bot auch die erste Gelegenheit, mit den anderen Teilnehmern den ersten Kontakt zu knüpfen. Es stellte sich heraus, dass dies ein internationales Trainingslager geworden ist. Waren doch Karatekas mit diversen Nationalitäten dabei - neben der Schweiz auch aus Italien, Polen, Tschechien, Deutschland, Spanien.....

Für die Kommunikation beschränkten wir uns auf Deutsch, Englisch und Gebärden.

Wie wir schon bald erfahren sollten, wurde das Lager nicht an einen fixen Terminplan gebunden. Aufgrund der Erfahrungen aus vergangenen Lagern, wollte man die Flexibilität wahren, sich dem Wetter anzupassen und, vor allem wegen der Kids, viel Spass und Unterhaltung auch ausserhalb der Trainings haben.

So unternahmen wir in diesen Tagen verschiedene Ausflüge. Ein spezielles Erlebnis für Gross und Klein war die Rodelbahn auf Wirzweli oberhalb Dallenwil. Leider wurde dieser Ausflug von einem tragischen Ereignis überschattet. Unser Giuseppe wurde von einer Geis gebissen. Seither muss er, immer bei Vollmond, als Wer-Geis in die Nacht hinaus meckern ;-)

Aber auch eine Bootsfahrt über den Vierwaldstädtersee mit anschliessendem Spaziergang - es gab ein paar wenige, die sprachen von Wanderung - brachte uns Abwechslung in den Trainingsalltag.

Das Lager, welches vom 09.-13. Juli dauerte, wurde jedoch von zwei Höhepunkten eingerahmt. Der eine Höhepunkt war die Prüfung vom Samstagabend und der andere die Saionara-Party am Dienstagabend.

Die Prüfung war, wie uns von ehemaligen Teilnehmern vorhergesagt worden ist, speziell - aber man muss es erlebt haben. Es ist jedenfalls schon etwas anderes als im eigenen Dojo. Schlussendlich bestanden von sieben Prüflingen lediglich zwei die Prüfung - Marco und Dominik (Balzers). Wir anderen müssen nochmals hinter unsere Techniken.

Die Saionara-Party bildete ein geselliger Abschluss des Lagers. Den erfolgreichen Schwarzgurt-Kandidaten wurden die Diplome überreicht und unsere guten Fehen sorgten ein letztes Mal für unser leibliches Wohl. In der eigens für diesen Abend eingerichteten Disco konnte, wer noch bei Kräften war, abtanzen und für die, die es ruhiger angehen wollten, wurde eine Diashow über das Sommerlager präsentiert.

Am Mittwoch ging es dann wieder nach Hause. Ein interssantes und erlebnisreiches Trainingslager war zu Ende.



Sommerlager 2005 Gruppenfoto
Unsere Truppe in diesem Lager

 


Pettneu 2004 Gruppenfoto alle
Die komplette Crew.

Pettneu 2004 Thomas Zanettin
warten auf die Prüfung...

Pettneu 2004 Thomas Zanettin
Ab jetzt - Sempai Marco

Pettneu 2004 Carmen Vögeli
Captain Shihan...

Pettneu 2004 Thomas und Carmen beim Mogsu
...und der Maat



Text:   Tom
Foto:   Tom und SKK