Die Abfahrt nach Polen erfolgte am Donnerstag Abend um 21.30 in Flums auf dem
Bahnhof. Ich erhoffte einen grossen Bus, statt dessen kam ein kleines Büschen,
das genau so viele Plätze hatte wie Personen. Also sehr unangenehm zum
schlafen. Statt etwa 12 Stunden fahrt nach Polen, waren wir 18 Stunden unterwegs.
Endlich in Walbrzych( Waldenburg) angekommen, bezogen wir unsere Zimmer im Hotel
„Borys“ und nahmen das Mittagessen zu uns. Müde von der
Anreise gingen die meisten nach dem Mittagessen schlafen bis wir am Abend in
ein Restaurant gingen, wo wir eine Suppe im Brot und ein Dessert bekamen.
Sehr erfreut über die Absprache, dass es erst um 10 Uhr Zmorgen gibt gingen
wir alle ins Zimmer um zu schlafen. Am Samstagmorgen nach dem Zmorgen ging es
gleich los. Da das Turnier erst um 15 Uhr anfieng machten wir noch einen Ausflug
in ein Schloss aus dem 13 Jahrhundert. Das Turnier begann pünktlich um
15 Uhr und fing damit an, dass von jedem Land die National Hymne abgespielt
wurde.
Als erstes Kämpfte die Schweiz gegen Polen. Die Schweiz war mit acht Kämpfern
ausgerüstet und mit zwei Kämpfern aus Polen, die für die Schweiz
starteten. Die Schweiz gewann dieses Aufeinander treffen der Länder. Danach
ging es auch schon weiter und zwar Schweiz gegen Tschechien. Bei diesen Kämpfen
überragte eher Tschechien und macht somit auch die mehreren Punkte. Das
letzte Aufeinander treffen lieferten sich Polen und Tschechien. Gleich nach
diesen Kämpfen erfolgte die Siegerehrung. Der Gastgeber macht den dritten
Platz, Tschechien machte den zweiten Platz gut und die Schweiz gewann den Länderkampf.
Danach ging es zur Saionara- Party, wo wir dann am Buffett das Abendessen bekamen.
Die Party war jedoch um 21 Uhr schon beendet und da ging es wieder ins Hotel
zurück. In der Hotelgaststube war dann noch gemeinsames Zusammensein mit
den drei Ländern. Am Sonntag Morgen ging es dann ziemlich schnell. Um acht
Uhr Morgenessen und um 8.45 Abfahrt. Die Heimfahrt dauerte dann elf Stunden
und war angenehmer als die Hinfahrt. Ich war froh das ich gesund aber müde
in Flums angekommen bin. Für mich war es ein lehrreiches und schönes
Erlebnis.
| Text: | Patrick Fischli |
| Fotos: | - |