Dreiländerkampf Polen- Tschechien- Schweiz, 5. November 2004


Die Abfahrt nach Polen erfolgte am Donnerstag Abend um 21.30 in Flums auf dem Bahnhof. Ich erhoffte einen grossen Bus, statt dessen kam ein kleines Büschen, das genau so viele Plätze hatte wie Personen. Also sehr unangenehm zum schlafen. Statt etwa 12 Stunden fahrt nach Polen, waren wir 18 Stunden unterwegs.

Endlich in Walbrzych( Waldenburg) angekommen, bezogen wir unsere Zimmer im Hotel „Borys“ und nahmen das Mittagessen zu uns. Müde von der Anreise gingen die meisten nach dem Mittagessen schlafen bis wir am Abend in ein Restaurant gingen, wo wir eine Suppe im Brot und ein Dessert bekamen.

Sehr erfreut über die Absprache, dass es erst um 10 Uhr Zmorgen gibt gingen wir alle ins Zimmer um zu schlafen. Am Samstagmorgen nach dem Zmorgen ging es gleich los. Da das Turnier erst um 15 Uhr anfieng machten wir noch einen Ausflug in ein Schloss aus dem 13 Jahrhundert. Das Turnier begann pünktlich um 15 Uhr und fing damit an, dass von jedem Land die National Hymne abgespielt wurde.

Als erstes Kämpfte die Schweiz gegen Polen. Die Schweiz war mit acht Kämpfern ausgerüstet und mit zwei Kämpfern aus Polen, die für die Schweiz starteten. Die Schweiz gewann dieses Aufeinander treffen der Länder. Danach ging es auch schon weiter und zwar Schweiz gegen Tschechien. Bei diesen Kämpfen überragte eher Tschechien und macht somit auch die mehreren Punkte. Das letzte Aufeinander treffen lieferten sich Polen und Tschechien. Gleich nach diesen Kämpfen erfolgte die Siegerehrung. Der Gastgeber macht den dritten Platz, Tschechien machte den zweiten Platz gut und die Schweiz gewann den Länderkampf.

Danach ging es zur Saionara- Party, wo wir dann am Buffett das Abendessen bekamen. Die Party war jedoch um 21 Uhr schon beendet und da ging es wieder ins Hotel zurück. In der Hotelgaststube war dann noch gemeinsames Zusammensein mit den drei Ländern. Am Sonntag Morgen ging es dann ziemlich schnell. Um acht Uhr Morgenessen und um 8.45 Abfahrt. Die Heimfahrt dauerte dann elf Stunden und war angenehmer als die Hinfahrt. Ich war froh das ich gesund aber müde in Flums angekommen bin. Für mich war es ein lehrreiches und schönes Erlebnis.



Text: Patrick Fischli
Fotos: -