Roger's und
Natascha's Hochzeit Am Freitag, dem
26. Januar 2001, um 15.15 Uhr, haben sich Roger und Natascha
auf dem Standesamt in Mels das Ja-Wort gegeben und somit
Ihre Zusammengehörigkeit offiziell be(ur)kundet und
damit dem "Leben in Sünde" den Rücken
zugewandt. Knallhart wie eben
Karatekas sind, entledigten wir uns dort, nachdem uns Peach
mitteilte, dass er das entsprechende Signal von unserem
eingeschleusten Agenten erhalten habe, von unseren
wärmenden Schuhen und Jacken um für den geplanten
Überfall gerüstet zu sein. Dann bezogen wir unter
der Leitung von Sensei Salvatore unsere Kampfpositionen. Die Nerven waren
zum Zerreissen gespannt, wir wussten - durch diese (hohle)
Gasse müssen sie kommen - aber wann? Die Alarmstufe
wechselte ständig von rot auf orange und wieder
rot. Und dann war es
endlich soweit - die Türe öffnete sich und die
Frischvermählten traten, ohne Böses zu Ahnen nach
draussen - das Schicksal nahm seinen Lauf. Zum Abschluss
gratulierten wir den zwei Frischvermählten und unser
Präsident Edi überreichte dem Brautpaar im Namen
des Dojos ein Geschenk in Andeutung an den kommenden
Nachwuchs. Im Anschluss
wurden wir noch zu einem Apéritif eingeladen - VIELEN
DANK! - wo wir uns innerlich und auch äusserlich wieder
aufwärmen konnten. Text:
Tom
Natürlich hatten wir über unseren
Undercover-Agenten frühzeitig von dieser Absicht
erfahren, sodass wir entsprechende Massnahmen ergreifen
konnten.
Aufgrund der minutiösen Vorbereitung und unter
Berücksichtigung aller Sicherheitsvorkehrungen gelang
es uns, unter der Führung von Peach, vom Basislager
unbemerkt bis zum Rathaus vorzudringen.
Nach etwa 15 Minuten erkannten wir, dass wir einem Fehlalarm
zum Opfer fielen. Wir wollten uns schon wieder die
Schutzanzüge überziehen, als wiederum der Alarm
losging und wir alle wieder unsere Positionen einnahmen.



Nach unserem Überraschungsangriff mit Tsukis und
Mawashi-Geris, natürlich alles mit Kiai, musste sich
Roger der ersten harten Probe als verheirateter Mann stellen
- dem Bruchtest. Mit einem Handkantenschlag waren zwei
Bretter durchzuschlagen.
Unser Sensei gab ihm die letzten Instruktionen um diese
Aufgabe möglichst unbeschadet zu überstehen.
Dann ging Roger kurz in sich, konzentrierte sich, sammelte
seine Kräfte - alle spürten die Spannung in der
Luft und Natascha sah sich vermutlich schon die gebrochene
Hand pflegen - holte aus und liess unter seinem wuchtigen
Schlag die beiden Bretter entzwei splittern.
Und Roger's Hand war noch ganz!

Fotos: Daniela